15. April 2011

Neues von der (Woll-)Front!

Verschollen in Kammzugenesien ... ;-) 


Um ungefähr 35 Ecken ist mir jetzt endlich ein Spinnrad zugelaufen, das im weitesten Sinne funktioniert. Am Anfang gab es ein paar Diskussionen, aber wir konnten uns glücklicherweise einigen und ich glaube, wir sind jetzt schon ganz zufrieden miteinander :-) 



Am Anfang hab ich hauptsächlich Polstermaterial für Meisennester produziert (aber, hey! Welche Kohlmeise kann ihren Kindern schon ein Bett aus 100% Merino bieten?), aber inzwischen läuft es richtig gut. Am ersten gemeinsamen Abend hab ich ja schon befürchtet, dass ich fürs Spinnradspinnen einfach ungeeignet bin. Aber am zweiten Abend ging es schon besser und am dritten Abend haben "Piet" (ja, ein Männchen :-) und ich den Dreh endlich raus gehabt. Piet ist manchmal noch etwas wackelig und klapperig, aber er leidet an nichts, was sich nicht mit etwas Holzleim und zwei Schrauben heilen ließe. 


Hier das momentane Projekt mit finnischer Wolle in grau. Ich überlege noch, ob ich die mit sich selbst zweifach zwirne oder vielleicht mit einem bunten Kammzug zusammen? 
 Die ist auch immer noch auf der Spule (ca. 45 g bisher versponnen), weil ich etwas anderes erstmal fertig machen musste. 


Nämlich das Haruni-Tuch - gedacht als Wichtelgeschenk und es ist auch schon unterwegs zu seiner zukünftigen Trägerin. 

Das Stricken war am Anfang sehr anstrengend, vor allem weil ich in Reihe 37 einen Fehler gemacht habe und ihn nicht wiederfinden konnte und darum noch mal komplett von vorne angefangen hab. Während des Weiterstrickens hab ich dann jedem offenen Ohr da draußen meinen Dank ausgesprochen, dass es mir in Reihe 37 passiert ist und nicht irgendwann viel, viel später. 



Da ich kein Maschenproben-Fan bin (und hier auch gar nicht gewusst hätte, wie ich das mache, weil ich das Muster erst zum Ende hin durchschaut habe), hab ich einfach mit Zitron filigran No.1 und Nadeln 3,5 drauflosgestrickt. Am Ende des ersten Mustersatzes ( Chart A) hab ich beschlossen, dass die Wolle noch eeeeeeewig weit reicht und noch zwei Wiederholungen drangestrickt (mit 12 + 13 sowie 14 + 15 Wiederholungen pro Reihenseite). 

Hat sich als strategischer Fehler erwiesen. Am Ende hab ich für 6 Gramm Wolle noch einen Strang nachgekauft. Möglicherweise liegts aber auch einfach an meinen labberigen Rückreihen. Das hat sich dafür beim Spannen positiv bemerkbar gemacht, weil das Tuch plötzlich doppelt so groß war (ca. 70 x 160 cm). 



Zugegebenermaßen ist der Hintergrund-Strauch farblich schlecht gewählt, aber an den anderen ist überhaupt noch nichts Blätteriges dran ;-) 

Das Stricken hat mir viel Spaß gemacht, auch wenn Rückreihen über knapp 700 Maschen schon _ein winziges bißchen_ langweilig sind und sich daher auch ewig hingezogen haben (für eine Rückreihe hab ich drei mal so lange gebraucht wie für die entsprechende Hinreihe). 

Für das erste Lace-Tuch mit so viel Muster gefällt es mir gut - ich muss zugeben, dass ich hin und wieder kurz davor war, aufzugeben, aber ich bin froh, dass ich es durchgehalten hab, weil ich eine Menge dabei gelernt habe (unter anderem, dass ich mit englisch ausgeschriebenen Anleitungen besser klar komme als mit Charts). 

Nun habe ich ja aber noch 94 Gramm von der Wolle in einer Farbe, die mir überhaupt nicht steht und hab daher gleich das nächste Haruni angeschlagen - diesmal mit der Original-Menge an Wiederholungen, sonst reicht es ja wieder nicht. Vielleicht färbe ich das Tuch ein, wenn es fertig ist ... 

26. März 2011

Mitternacht ist nicht mehr das, was es mal war ...

Eine zweideutige Überschrift ... 

Normalerweise bin ich immer um Mitternacht rum ins Bett gegangen, aus irgendwelchen Gründen ist es jetzt manchmal halb drei O.o 

Der Kater besteht nur trotzdem ab halb sechs morgens auf sein Frühstück. 

Hat Vorteile, der Tag ist theoretisch länger - nur nicht, wenn man dann mittags drei Stunden Schlaf nachholt. Irgendwann muss ich mal aus diesem Teufelskreis ausbrechen. 


Die zweite Bedeutung: 


Ich hab die "Mitternachtsspitzen" weggestrickt. 


Geworden ist es ein Fizzi - irgendwie jedenfalls. Ich hab einen Fehler gemacht, so geschätzte 1400 Maschen wieder aufgeribbelt und neu gestrickt, aber besser geworden ist es davon nicht mehr. An diesem Punkt hätte die Wolle aber sowieso nicht mehr besonders weit gereicht und dann hab ich den Rand abgehäkelt und jetzt fällt es kaum noch auf. 

Und es ist ein gewaltiger Fortschritt im Gegensatz zum Spitzenmonster - im Gegensatz zu dem Tuch sind bei diesem 98% der Löcher auch da, wo sie sein sollten. 


Da mir alle Nase lang irgendwelche kleinen Stränge von der Spindel hüpfen, muss ich auch mal ein bißchen Wolle wegschaffen. 


Deswegen gibt es jetzt gleich das nächste Tuch hinterher, diesmal ein Haruni. Ich bin gespannt, die ersten 10 Reihen sind schon fertig ... 


16. März 2011

Hoppla II

Im Grunde ist kein Kommentar dazu notwendig ... die Spinnräder in diesem Haushalt vermehren sich in einem ähnlichen Tempo wie die antiken Nähmaschinen. Wir werden dann wohl nächstes Jahr noch ein, zwei Zimmerchen anbauen müssen *lach* 



Nummer Zwei ("Lotti") ist ein ganz kleines Radl, das Schwungrad ist etwa so groß wie ein normaler Essteller. Aber es ist fast vollständig im Original erhalten gewesen und außerdem war es umsonst. 

Da kann man doch nicht Nein sagen, oder? 

Im Gespräch mit meiner Mutter hab ich dann auch rausgefunden, warum ich diese Spinnradnummer so faszinierend finde und die alten Schätzchen sich hier schon häufen: mein Opa hat als junger Mann das Drechseln von einem Spinnradbauer gelernt und selbst schon Spinnräder restauriert - aber sowas erzählt einem ja nie einer! 


Das Doppelrad braucht doch noch mehr Zuwendung, als ich erst gedacht hab (klar, wenn man gar nicht weiß, wie etwas funktioniert, merkt man auch nicht, wenn es nicht funktioniert ;-). Oder einen rigorosen Schnitt und den Einsatz von Säge und Bohrmaschine ... mal sehen. 

Die Lotti wird aber schon bald spinne, da bin ich mir sicher - noch ein bißchen spachteln, schleifen und lackieren und dann gehts hier rund ... 

wenn nicht vorher Rad Nummer drei mit der Post kommt *rotwerd* 


13. März 2011

Hoppla ...

wer bist du denn? 




Aha! 


Ja, so schnell kann das gehen. Gestern auf dem Rückweg von der Arbeit stand an der Trödelhalle ein Schild "geöffnet" ... und schon waren wir zu zweit im Auto. 


Es ist noch eine Menge Arbeit zu tun, ein bißchen was habe ich schon geschafft. 



links vorher, rechts nach dem Abschleifen und Wachsen

Aber da warten noch viiiiieeele Teile auf mich ... 


Trotzdem - ich glaub, wir können Freunde werden :-) 





8. März 2011

Öfter mal was Neues?

Irgendwie drifte ich gerade aus meinen angestammten Gefilden ab. Seit bestimmt zwei Wochen bin ich nur im Nähzimmer gewesen, um irgendwas rauszuholen ... 


Überall nur noch Wolle, Wolle, Wolle ... 


Australischer Merino-Kammzug


Merino-Kammzug mit Leinen


Finnische Wolle grau, Finnische Wolle weiß, Islandwolle Multicolor


Coburger Fuchs


selbstgefärbte Sockenwolle , v.l.n.r.:  "Aurora Borealis", "Mitternachtsspitzen", "Aurora Boralis II" (für lila ist Namensfindung gar nicht so einfach ;-)


selbstgefärbte Sockenwolle , v.l.n.r.: "Flaschengeist", "Frühlingsbeginn" (grün, rot, gelb)


Sockenwolle OE-Farben, "Melonensorbet" 



Art-Yarn "Um die Welt in 16 Farben", ca. 200 m mit eingesponnenen Glasperlen und "Bobbele"


Socken (ach, wirklich? ;-) - aus Regia Galaxy City 4fädig, Toe-Up auf einer Rundstricknadel, Bumerangferse, Spiralbündchen, Gr. 40, für meine Oma :-) 


Ich fürchte, es dauert wirklich nicht mehr lange bis zur Schafherde ... 

28. Februar 2011

Tagwerk

Das ist sie ... 


 meine erste, richtige Wolle, von der ich mehr gemacht habe als ein Probierstück. 



Es müsste Australischer Merino-Kammzug gewesen sein, wenn ich mich nicht irre. 

Spinnen macht immer noch Spaß, auch wenn mein linker Arm heute ungefähr 30 Kilo mehr wiegt als der rechte. Und auch wenn ich nicht mehr unbedingt solche Marathon-Spinntage mache (jedenfalls in der nächsten Zeit nicht mehr ...) 



Rausgekommen sind knapp 44 g Garn (mehr Kammzug war in der Farbe nicht da) mit einer Lauflänge von ca. 277 Metern pro 100g ... oder so. Das hat mit Mathe zu tun, da übernehme ich keine Garantie. 


Verzwirnt hat ich mit zwei Fäden Nähgarn (Stärke 80 und Stärke 70) in rot und cremeweiß, weil ich die Farbkombination so toll finde. 

Beim Spinnen hat mich dieser Kammzug etwas geärgert, aber dafür kann ich jetzt echt gut anflicken ... und ich weiß, was passiert, wenn mir die Spindel runterfällt und ich sie fange, indem ich sie schwungvoll gegen den Oberschenkel knalle (mit der Spitze voran natürlich) ... das gibt kugelrunde blaue Flecken in ca. 1,5 cm Durchmesser. 

Es ist zwar kein Blut geflossen, aber ich hab mich sicherheitshalber trotzdem gleich mal küssen lassen ... man weiß ja nie, es könnte doch was dran sein ;-) 



Nachtrag zu gestern: Ich hab einen passenden Korken für das Loch in der Badewanne gefunden ... und vielleicht/hoffentlich ist der Boden nicht nachhaltig beschädigt, ich klappe heute mal die Ränder hoch und lass es trocknen. 

27. Februar 2011

*arghl*

Waahaaah, ich flipp aus! 


Ich hab den ganzen Tag an meinem ersten "echten" Garn gesponnen und gezwirnt und als es endlich fertig war (hatte nicht so arg viel Kammzug in der Farbe), hab ich die Wolle gebadet und wollte mich danach auch baden zur Entspannung. 


Sitz so in der Wanne und dreh den Hahn zu und höre immer noch was plätschern ... ist da doch so ein blöder Nupsi vom Whirlpool losgegangen und DAS GANZE VERDAMMTE WASSER LÄUFT UNTEN AUS DER WANNE RAUS!!!!!einself! 

Jetzt ist der PVC-Boden im Bad schwimmend verlegt - das ganze Wasser druntergelaufen ... blöder Mistkram! 


DAS hat mir gerade noch gefehlt *heul*

25. Februar 2011

Ich glaub, ich spinne ...

Manche Dinge probiert man mal aus und stellt fest: Das ist nett, werde ich hin und wieder mal machen. 

Andere Sachen bieten schon in den Startlöchern absolute Faszination und haben das Potential, zu einer Leidenschaft zu erwachsen. 



Ich hab von der lieben NoMimikry eine Handspindel und zwei Sorten Kammzug ertauscht, um die Sache mit dem Spinnen mal auf eine ergebnisorientiertere Stufe zu bringen ;-) 


Es gibt jetzt nur ein ganz gewaltiges Problem: DAS MACHT EINEN HEIDENSPAß! 


Hoppla ... 


ich wollte doch gar nicht noch ein Hobby, ich wollte doch meinen Krimskrams reduzieren. Eigentlich hatte ich ja gehofft, dass mir das keinen Spaß macht, ich absolut kein Talent dafür habe und den Kram bei nächster Gelegenheit wieder wegtausche ... 


Das war wohl nichts. Und im Gegensatz zu meinen Lebenszeit-Vorräten an Sockenwolle nehmen Kammzüge und Wollsäcke ja noch mehr Platz ein. 


Nun, es hilft nichts, fürchte ich - ich bin absolut infiziert! 



Und scheinbar hab ich sogar ein gewisses Talent dafür - im Bild meine Spinnerei von heute, im Gegensatz zu gestern (Bild oben) gefällt mir das schon ziemlich gut. Von der Stärke her dürfte es etwa einer Lace-Wolle entpsprechen und sie gelingt mir sogar schon erstaunlich regelmäßig. Wenn man den Trick mal raus hat, ist es eigentlich recht einfach. 


Mal schauen, wie lange ich mich mit der Handspindel begnüge - gerade fasziniert es mich total, dass es mit so einfachen Mitteln möglich ist, so ein feines Garn zu spinnen. 

Mal abwarten, wie lang der Weg zur eigenen Schafherde noch ist ;-) 


Da brauche ich wohl ein neues Label ... 

20. Februar 2011

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit ...

ist, dass ich von der schieren Menge an Möglichkeiten so überrumpelt war, dass ich einfach gar nichts gemacht habe. 


Luftschlösser bauen ...

Manchmal muss man wohl einfach dasitzen und eine Weile die weiße Wand anstarren, bis man wieder klar sehen kann. 



Vielleicht liegt das Missverhältnis von Wollen und Machen auch an Mangel an Farben, Frische, Veränderung, Wachstum ... ich will mehr Frühling, als auf meine Fensterbank passt. 




Erste Schritte in die richtige Richtung ... es tut sich wieder was. Auch wenn hier noch kalte Farben vorherrschen, die geistige Bewegung und das Schaffen als Solches bringen die Dinge wieder in Schwung. Auch wenn es noch holpert und stolpert, es geht wieder los ... Winterpause beendet. 

19. Januar 2011

"Wer trödelt denn da hinten?"

Tja, ich bin mal wieder die Letzte, bei der ein Trend einschlägt ... 


Ich weiß zwar noch nicht, was ich mit den textilen Frühstücksbrettchen anstelle (als echte Frühstücksbrettchen würden sie mir deutlich besser gefallen), aber immerhin kann ich MugRugs jetzt abhaken: hab ich gemacht! 

Hinterher ist man immer klüger, die sind zum Tassen abstellen völlig ungeeignet, denn dann sieht man die schönen Motive gar nicht mehr ... vielleicht tapeziere ich lieber die Küchenschränke damit. 


Übrigens habe ich einen meiner "Neujahrsvorsätze" angeleiert ... momentan warte ich noch auf die Antwort der Volkshochschule, ob ich den Fotografie-Einsteigerkurs mitmachen muss (es geht um so entscheidende Punkte wie "Wo mach ich die Kamera an?" und "Hilfe, ich hab ein Foto gemacht!") oder ob ich gleich in den Fortsetzungskurs gehen darf. . 

Dann gehört mein improvisiertes Fotostudio demnächst hoffentlich auch der Vergangenheit an. Schon seit Ewigkeiten steht eine Lichtbox auf meiner To-Do-Liste, aber man kennt das ja ... 

[Das viele Papier brauche ich, damit man meinen zugemüllten Tisch nicht sieht ... ]


Und ich liebäugele mit einem Töpferkurs, wobei ich jetzt schon anhand der Kursbeschreibung ahne, dass mir der nicht viel Spaß machen wird (genau wie die Töpfer-AG in der Schule). Der Beschreibung nach vermute ich einen fixen Lehrplan, ich wünsche mir allerdings eher "Hier ist der Ton, da ist der Brennofen ... mach mal!" 

Wir werden sehen ... darüber hinaus ist mit dem Programm in kreativer Hinsicht leider mal wieder nicht viel anzufangen ... wahrscheinlich muss ich einfach selbst einen Nähkurs anbieten im nächsten Semester. 


Und, was habt ihr dieses Jahr an kreativem Neuland im Auge? 

9. Januar 2011

atens und btens


Es ist echt komisch, wie viel ich stricken kann, wenn ich nur die passende Nebenbeschäftigung habe. Seit ich nebenbei TV-Serien schaue, stricke ich extrem viel. Vermutlich, weil ich an der Nähmaschine a) keinen Fernseher hab und b) sowieso kein Wort verstehen würde. 


Genäht habe ich dafür fast nichts (fast!) in den letzten Wochen ... was aber auch nicht total schlecht ist, denn a) brauch ich dringend neue Socken und b) kann ich jetzt endlich meine Nähmaschine zum Großreinemachen bringen, das verspreche ich ihr schon seit geraumer Zeit. 


Seit neuestem kann ich zwei Socken auf einer Rundstricknadel ... nur noch nicht zwei gleiche, da ich nur 100g-Knäule da habe (bzw. meine Stränge erst umwickeln müsste und dazu bin ich zu faul, so lange noch fertige Knäule da sind).
Belehrt mich eines Besseren, aber wenn ich ein Ringelwolle-Knäuel von innen und von außen anfangen würde, dann wären die Socken doch entgegengesetzt geringelt, oder? Nicht, dass es mich stören würde, aber ich glaube, meine Schwiegermutter schon ... 

Meistens ist es so, dass misslungene Socken bei mir bleiben ... wie diese hier: 


Das waren zwei 50g-Knäule handgefärbte Sockenwolle ... da konnte ich allerdings erst nur eine Socke pro Rundstricknadel, sonst wäre das nicht passiert. Schlauerweise hab ich nämlich erstmal das eine Knäuel aufgebraucht, bevor ich das neue angefangen habe. Aber sie sind schön weich und haben sogar ein Muster, irgendwie jedenfalls. Das war eine geistige Leistung, die mich auf dem Nadelspiel total überfordert hat, weil ich immer zwei bzw. vier Maschen der Folgenadel rübergestrickt habe, um Gässchen zu vermeiden ... und zählen und auf Muster achten, das kann ich nicht (jedenfalls nicht, wenn ich nebenher fernsehe). 
Auf der Rundstricknadel erübrigt sich das aufs Muster achten, da die Musterseite immer auf der einen Nadel ist und der Rest vom Socken auf der anderen. 


Oh, oh, oh ... strickfilzen! 


Wolle am Dienstag gekauft, am Mittwoch sind die Puschen in die Waschmaschine gewandert und am Donnerstag hab ich die Hacken von Hand nachgefilzt. Insgesamt kommt mir die Methode entgegen, auch wenn die Wolle unverschämt teuer ist. Aber ich hasse es, wenn meine Hände wie rasierte Meerschweinchen aussehen (habt ihr schon mal ein rasiertes Meerschwein gesehen? Dann wisst ihr, was ich meine) und sich anfühlen wie Gummihühner ... daher kommt traditionelles Filzen für mich nicht wirklich in Frage. Das Strickmuster hab ich selbst zusammengebastelt, weil ich keine Anleitung für so einen hohen Schaft gefunden hab (oder jedenfalls keine, die ich begriffen hätte). 


Ich hab hier auch noch eine halbe Mütze im Angebot ... 



Okay ... jetzt wisst ihr ALLES über meine aktuelle Leidenschaft ... noch anderthalb Monate, dann kann man schon fast wieder in den Garten raus, dann lässt das wieder nach ... ich sprech da aus Erfahrung ;-) 

Ein weiterer geheimer Vorteil des Strickens ist wohl, dass die Hände beschäftigt sind ... es ist mir fast peinlich, es so zum Jahresbeginn zuzugeben, aber ich glaube, ich hör mit dem Rauchen auf und da kann ich beschäftigte Hände gut brauchen. Aber das war kein Neujahrsvorsatz, ich schwöre! 


1. Januar 2011

*knallzischpiffpaffpuff*


Euch allen ein frohes, gesundes, glückliches, kreatives, und erfüllendes Jahr 2011! 


28. Dezember 2010

"Vorsicht, Eiszapfen!"


Die Terassensaison ist eh vorbei, oder? 

Ich gestehe, ich finde Schnee und Eis total faszinierend. 
Gerade die momentan aktuelle Sorte Schnee hat es mir angetan, weil dieser Schnee überall liegen bleibt - selbst auf dem schmalsten Ästchen findet sich eine Schneeschicht. 




[Dass davon Äste aus den Bäumen brechen finde ich allerdings doof- unser Hausbaum hat schon zwei Äste verloren und ich fürchte fast, dabei wird es nicht bleiben ...doooooof!]



Und ich liebe "Einzelschnee". Den Schnee, bei dem man die einzelnen Kristalle richtig gut erkennen kann (jedenfalls, wenn man eine dunkle Jacke anhat). Da könnte ich stundenlang draußen stehen und die Schneekristalle bewundern, die auf meinem Ärmel landen. 


Nun ja ... theoretisch könnte ich stundenlang draußen stehen und Schnee angucken. Praktisch ist es mir nach 5 Minuten schon so kalt, dass ich wieder reingehe. 

Bevor ich mich jetzt in meinem Schneewahn verliere, zeige ich euch noch schnell, was ich euch eigentlich zeigen wollte. 

Das geheime Überraschungsgeschenk ist kurz vor Weihnachten gemeinsam mit weiteren Nettigkeiten von anderen lieben Leuten endlich bei Topaz angekommen und ich kann euch jetzt die Vorderseite zeigen. 



Doch, das Äffchen hat zwei Ohren ;-) Das linke (von uns aus) steht nur nach der obligatorischen Trocknerrunde etwas ab und ist daher schwer zu erkennen. 

Wer die Decke mit seiner neuen Besitzerin (hmm ... momentan eher noch Beliegerin, denke ich) sehen möchte, schaut bitte bei Topaz auf dem Blog vorbei. 

23. Dezember 2010

A, B, C - die Katze lief im Schnee ...

und entwickelte sich zu einer Art Katzen-Schnee-Trüffelschwein oder so ... 


Ich hab keine Ahnung, was er da sucht ... 


Okay, abrupter Themenwechsel: Weihnachtsgeschenke! 

Ich habe das Talent, alles erst auf den allerallerletzten Drücker fertig zu machen. Ich kann im August mit den Weihnachtsgeschenken anfangen und sogar theorethisch so gut wie fertig sein - das rettet meinen Arsch auch nicht. 

Ich werde drei Tage vor Weihnachten fertig, verpenne dann zwei Tage lang noch das Fotografieren, so dass aus dem Weihnachtsgeschenk ein Sylvestergeschenk wird. Aber was solls, das Kind kann sich wahrscheinlich schon gar nicht mehr an das Versprechen erinnern und er freut sich ein paar Tage nach Weihnachten sicher immer noch drüber.  


Auf jeden Fall ist der Mario-Quilt jetzt fertig, bereits gewaschen und hat seine Runden im Trockner gedreht - und es ist immer noch alles dran! 

Auf Extravaganzen für dem Rand habe ich verzichtet, ich wollte einfach nur noch fertig werden. Und ich hatte auch nicht mehr so viel Stoff, weil wenn einem erst kurz vor Weihnachten einfällt, dass da ja noch was war, dann hat eventuell der Stoffladen schon Urlaub. 

Auf den schwarzen Ecken sind noch Sterne eingequiltet - eigentlich hätte ich die noch applizieren wollen, aber der gelbe Stoff hat schon nicht mehr für meine eigentlich geplante Randlösung (mit 45-Grad-Winkeln in den Ecken) gereicht und deswegen sieht man da jetzt auf dem Bild auch nichts davon. 

Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass diese Decke den Ansprüchen eines Siebenjährigen  an einen Quilt gerecht werden kann. 


Mal wieder eine Ansammlung von eigentlich und deswegen, aber die Wörtchen brauchen ja auch eine Daseinsberechtigung ... irgendwie.